Technikpreis Gewinner 2013

Jugend-Technik-Preis 2013 | Pressemitteilung vom 23. Juli 2013

Technik ist einfach nur »geil«, anders lassen sich die eingereichten Ideen mit den Modellen/Prototypen nicht beschreiben. Wie auch schon im letzten Jahr geht es Hainbuch, dem Spannmittelhersteller aus Marbach, um die Bekämpfung des Fachkräftemangels im Bereich Technik – damit Jugendliche bereits vor der Berufswahl für technische Berufe begeistert werden, wurde der Preis dieses Jahr wieder ausgeschrieben. Die Schülerinnen, Schüler oder Schülergruppen sollten einen Gegenstand des täglichen Gebrauchs im Hinblick auf Energieeffizienz, Abfallvermeidung sowie Schonung der Ressourcen technisch verbessern. Bis zum 24. Juni 2013 lief die Bewerbungsfrist. Anreiz zum Einreichen von Ideen schafften natürlich auch die drei Mal 2.000 Euro, die als Gewinn winkten. Doch die Jungen und Mädchen haben mit ihren Erfindungen so eine Freude am tüfteln, basteln und schrauben bewiesen, dass vermutlich nicht nur das Geld zählte. Die Jugendlichen haben sich ganz schön ins Zeug gelegt und gezeigt, wie einfach es ist, etwas zu verändern, vor allem beim Thema »Energie«.

Von der Idee zum Prototyp

Kleine Albert Einsteins stecken in den Jungen und Mädchen, denn es war unglaublich, was für einfallsreiche und raffinierte Ideen eingereicht wurden. Technisch hoch komplexe Projekte mit umfassend ausgearbeiteten Konzepten, da kann sich so manch einer eine Scheibe abschneiden. Von ganz kleinen bis ganz großen, von groben bis filigranen Prototypen, alles war dabei. Und die Altersgruppe? Jede Alterskategorie ist vertreten, die Jüngsten in der Runde mit 11 Jahren. Technisch begabt sind nicht nur die Jungs, nein auch viele Mädchen haben ihr Talent unter Beweis gestellt. In diesem Jahr wurden sogar 14 Ideen eingereicht. Einige Schülerinnen und Schüler haben bereits zum zweiten Mal mitgemacht.

Die Qual der Wahl

Eine harte Aufgabe für die Jury, aus diesen genialen Ideen die drei Besten auszuwählen. Es sind doch alle überaus kreativ. Hinter manchen Ideen stehen hochkomplexe mathematische Berechnungen, hinter manchen einfache, aber dennoch sehr praktische Erfindungen. Wie wurde gewertet? Kreativität – je kreativer und innovativer, desto besser. Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit – realistisch und realisierbar musste die Idee sein, natürlich auch vom Kosten-/Nutzenverhältnis her stimmen. Weitere Pluspunkte gab´s noch für Sicherheit, Handhabung und Einfachheit. Die Entscheidung fiel nicht leicht, deshalb gibt es in diesem Jahr gleich fünf Gewinner.

Glückliche Gewinner

Gestern am 22. Juli war es so weit, die 5 besten Ideen wurden von der Jury gekürt. Den glücklichen Gewinnern wurde von Geschäftsführer Gerhard Rall eine Tasche mit Geldscheinen im Wert von einmal 2.000 Euro und je vier Mal 1.000 Euro überreicht. Doch Verlierer gab es keine, jeder der Teilnehmer wurde für seinen Erfindergeist belohnt. Auch die anderen erhielten als Dank fürs Mitmachen 100 Euro sowie eine Urkunde für ihre Teilnahme.

Hoher Staatsbesuch

Auch Herr Manfred Hollenbach, Abgeordneter des Landtags von Baden-Württemberg und Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Ludwigsburg, ließ sich die Veranstaltung nicht entgehen. Und wartete, wie auch die anderen Gäste, ganz gespannt auf die Vorstellung der einzelnen Ideen. Vorab sprach er aber schon mal Lob und Anerkennung an die Schülerinnen und Schüler aus, die dem Aufruf gefolgt sind. Über die einfallsreichen Erfindungen staunte er nicht schlecht, Baden-Württemberg hat wirklich engagierte und begabte Tüftler. Natürlich braucht es auch Firmen wie Hainbuch, die wissen: nur Fortschritt bringt uns weiter und die solche Technikprojekte ins Leben rufen. Sinngemäß zitierte Herr Hollenbach noch Kaiser Wilhelm: »Eine Kutsche mit 4 Rädern ohne Pferde, was soll das stinkende Gebilde? Die Zukunft gehört dem Pferd!«.

Gewinner:

  • Jenni Müller [14 Jahre], Max-Born-Gymnasium Backnang
  • Tim Lauer und Lena Schlucke [13 und 14 Jahre], FSG Marbach
  • Erik Scheurer [13 Jahre], FSG Marbach
  • Philipp Ballmann [19 Jahre], FSG Marbach
  • Marcel Schmidberger [15 Jahre], Ernst-Sigle-Gymnasium Kornwestheim

Jury:

  • Jan Trost, Bürgermeister von Marbach
  • Kai Keller, Geschäftsführer Marbacher Zeitung
  • Gerhard Rall, geschäftsführender Gesellschafter Hainbuch
  • Sylvia Rall, kaufmännische Geschäftsführerin Hainbuch
  • Sebastian Ivenz, Mitarbeiter Forschung & Entwicklung bei Hainbuch