Technikpreis Gewinner 2016

HAINBUCH Jugend-Technik-Preis 2016 | Pressemitteilung vom 13. Juli 2016

Unter dem Motto: »Digitale Helden gesucht« lobte Hainbuch seinen fünften Jugend-Technik-Preis aus. Der Spannmittelhersteller aus Marbach war diesmal auf der Suche nach Innovationen für eine digitale Welt. Ganz gleich, ob eine Produktneuentwicklung oder die Verbesserung eines Gegenstandes. Die Idee sollte etwas mit Digitalisierung, neuen Medien oder elektronischem Fortschritt zu tun haben. Und die Erfindungen der Jungen und Mädchen waren wieder überwältigend. Somit braucht sich das Land Baden-Württemberg eigentlich keine Sorgen um die Zukunft beim Thema Fachkräftemangel im Fahrzeug- und Maschinenbau zu machen. Denn kreative Tüftler stecken in vielen Jugendlichen. Teilweise haben Schülerinnen und Schüler nur keine wirkliche Vorstellung, was man in einer technischen Ausbildung alles lernt. Deshalb ist nach der fünften Ausschreibung auch nicht Schluss. Hainbuch wird weiterhin versuchen, mit verschiedenen Förderprojekten Jugendliche vor der Berufswahl für technische Berufe und für Hainbuch als Arbeitgeber zu begeistern. Außerdem beweisen die bisher 73 eingereichten Ideen seit der ersten Ausschreibung, dass es im Schwabenland technisch sehr begabte junge Leute gibt.

Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung

Das Entgegenfiebern auf die Auslobung der Gewinner hatte am 12. Juli ein Ende. Endlich erfuhren die Jugendlichen, samt Eltern, Geschwistern und Lehrern, wer mit einem Preisgeld nach Hause gehen durfte. Von der Jury wurden die sieben besten Ideen gekürt und mit rund 40 Gästen ist die Preisverleihung mittlerweile zu einem Großevent geworden. Gerhard Rall, geschäftsführender Gesellschafter von Hainbuch sagte nur: »Wow, was für tolle Erfindungen, ich bin von den Socken.« Rall bedankte sich bei allen Teilnehmern und sprach Lob und Anerkennung an die Schülerinnen und Schüler aus, die dem Aufruf gefolgt sind. Zu den Eltern meinte er: »Sie können mächtig stolz auf ihre Kinder sein.« Für Rall ist das Land Baden-Württemberg zwar eine Brutstätte von jungen Talenten, dennoch gibt es zu wenige Ingenieure. Und ein Land wie Deutschland braucht Nachwuchskräfte, die tüchtig, ambitioniert und fantasievoll sind und Technik vorantreiben. Dann wurde den Gewinnern durch Gerhard Rall eine Tasche mit Geldscheinen im Wert von drei Mal 2.000 Euro, drei Mal 500 Euro und einmal 600 Euro überreicht. Hainbuch hat mit den Jurymitgliedern bei der Bewertung beschlossen, dass Preisvolumen auch in diesem Jahr von 6.000 Euro auf 8.100 Euro zu erhöhen. So wurden aus ursprünglich drei Preisen, drei Hauptpreise und vier Sonderpreise. Verlierer gab es keine, jeder der Teilnehmer wurde für seinen Erfindergeist belohnt und erhielt als Dank fürs Mitmachen 100 Euro sowie eine Urkunde für seine Teilnahme.

Ausschreibung: Innovationen für eine digitale Welt

Egal ob Grundschüler oder Gymnasiast, einzeln oder im Team, jeder konnte mitmachen, nur das Alter von 21 Jahren sollte nicht überschritten werden. Bis zum 22. Juni lief die Bewerbungsfrist. Als Gewinn winkten wieder drei Mal 2.000 Euro. Doch die Jungen und Mädchen haben mit ihren Erfindungen so eine Freude am tüfteln, basteln und schrauben bewiesen, dass vermutlich nicht nur das Geld zählte. Die Ausarbeitungen werden immer aufwendiger und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Technisch hochkomplexe Projekte mit umfassend ausgearbeiteten Konzepten, da kann man nur staunen. Von ganz kleinen bis ganz großen, von groben bis filigranen Prototypen, alles war dabei. Auch die Jüngeren haben vollen Elan und Engagement gezeigt, die Jüngsten in der Runde mit 13 Jahren. In diesem Jahr wurden 12 Ideen eingereicht. Wiederholungstäter? Die gab es auch, einige Schülerinnen und Schüler haben zum vierten Mal mitgemacht.

Gewinner:

  • Justin Wunderlich [17 Jahre], Peter-Paul-Cahensly Schule, Limburg
  • Karlina Knapp [16 Jahre], Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach
  • Leonard Kanpp [14 Jahre], Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach
  • Leon Schmidberger [13 Jahre], Ernst-Sigle-Gymnasium Kornwestheim
  • Marcel Schmidberger [18 Jahre], Ernst-Sigle-Gymnasium Kornwestheim
  • Leon Kiefer [19 Jahre], Ernst-Sigle-Gymnasium, Kornwestheim
  • Team: Jule Altmann [18 Jahre], Frederik Eckhardt [16 Jahre], Franziska Weil [16 Jahre], Hilda-Gymnasium, Pforzheim / Tobias Maisenbacher [18 Jahre],
    Devrim Sicak [19 Jahre], Reymond Sharma [18 Jahre], Auszubildende bei STÖBER ANTRIEBSTECHNIK GmbH & Co. KG, Pforzheim

Jury:

  • Jan Trost, Bürgermeister von Marbach
  • Kai Keller, Geschäftsführer Marbacher Zeitung
  • Gerhard Rall, geschäftsführender Gesellschafter Hainbuch
  • Hildegard Rall
  • Sylvia Rall, kaufmännische Geschäftsführerin Hainbuch
  • Sebastian Ivenz, Mitarbeiter Forschung & Entwicklung bei Hainbuch