Hainbuch Jugend - Technik - Preis
2017

HAINBUCH Jugend-Technik-Preis 2017 | Pressemitteilung vom 18. Juli 2017

Ihre Idee zu Kohle gemacht, das haben sieben junge Tüftler am 14. Juli 2017. Die Gewinner überzeugten die Jury mit ihrem Einfallsreichtum, technischem Know-how, den sensationellen und mit ganz viel Liebe gebastelten Erfindungen. Und das Friedrich-Schiller-Gymnasium aus Marbach durfte sich auch freuen. Denn das staubte den Schulpreis für die meisten Bewerber ab. Bei der sechsten Auslobung des Jugend-Technik-Preises suchte Hainbuch Jugendliche, die Freude daran haben, Gegenstände des täglichen Gebrauchs zu verbessern oder Neues zu erfinden mit dem Fokus auf Mechatronik. Die Idee sollte also eine Mischung aus Mechanik, Elektronik und Informatik sein. Und scheinbar traf dieses Thema den Nagel auf den Kopf, denn so viele Bewerbungen wie dieses Jahr gab es noch nie, sage und schreibe 26 eingereichte Projekte.

Was steckt hinter der Ausschreibung?

»Unsere schwäbischen »Käpsele« sind die treibende Kraft für zahlreiche Erfindungen in Baden-Württemberg und die müssen wir bereits im Kindesalter fördern«, so Gerhard Rall, geschäftsführender Gesellschafter von Hainbuch. Der Marbacher Spannmittelhersteller glänzt nicht nur mit innovativen Spannmitteln, sondern ist Vorreiter, wenn es um Maßnahmen und Aktionen zur Nachwuchsgewinnung und Nachwuchsförderung geht. Hainbuch kämpft seit Jahren mit viel Engagement gegen den Fachkräftemangel im Maschinenbau und möchte die berufliche Bildung in der Region vorantreiben und somit den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken. Jedenfalls beweisen die bisher 99 eingereichten Ideen seit der ersten Ausschreibung, dass es im Schwabenland technisch sehr begabte junge Leute gibt.

Glückliche Gewinner bei der Preisverleihung

Am 14. Juli wurden die Teilnehmer samt Eltern, Geschwistern und Lehrern endlich erlöst, ob sie gewonnen haben oder nicht und mit einem Preisgeld nach Hause gehen durften. Mit rund 90 Gästen war diese Preisverleihung das bisher größte Event. Die Räumlichkeiten im Neuland waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Rall war total baff: »Ich bin mächtig stolz auf unsere Jugend, es freut mich, dass dieses Jahr so viele mitgemacht haben. Herrlich, welche verrückten Ideen wieder dabei waren.« Rall bedankte sich bei allen Teilnehmern und sprach Lob und Anerkennung an die Schülerinnen und Schüler aus, die dem Aufruf gefolgt sind. Für Rall ist das Land Baden-Württemberg zwar eine Brutstätte von jungen Talenten, dennoch gibt es zu wenige Ingenieure. Und ein Land wie Deutschland braucht Nachwuchskräfte, die tüchtig, ambitioniert und fantasievoll sind und Technik vorantreiben. Dann wurde den sieben Gewinnern durch Gerhard Rall eine Tasche mit Geldscheinen im Wert von drei Mal 2.000 Euro und viermal Mal 500 Euro überreicht. Hainbuch hat mit den Jurymitgliedern bei der Bewertung beschlossen, dass Preisvolumen auch in diesem Jahr von 6.000 Euro auf 8.000 Euro zu erhöhen. So wurden aus ursprünglich drei Preisen, drei Hauptpreise und vier Sonderpreise. Und zum ersten Mal, seit der ersten Ausschreibung, wurde ein Schulpreis in Höhe von 1.000 Euro an die Schule mit den meisten Bewerbern vergeben. Mit 15 eingereichten Ideen war das Friedrich-Schiller-Gymnasium absoluter Spitzenreiter. Christof Martin, Schulleiter des Friedrich-Schiller-Gymnasiums, nahm den Scheck entgegen und meinte nur: »Ich bin so stolz auf meine Schülerinnen und Schüler und freue mich über das Preisgeld, welches wir sicherlich gut investieren können«. Die restlichen Teilnehmer gingen auch nicht leer aus, jeder wurde für seinen Erfindergeist belohnt und erhielt als Dank fürs Mitmachen 100 Euro sowie eine Urkunde für die Teilnahme.

Gewinner:

  • Eric Scheurer [17 Jahre], Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach
  • Leon Schmidberger [14 Jahre], Ernst-Sigle-Gymnasium, Kornwestheim
  • Felix Beutter [17 Jahre] und Johannes Groß [18 Jahre], Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach
  • Tobias Reinhard [11 Jahre] und Yannic Flad [12 Jahre], Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach
  • David Holtz [17 Jahre], Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach
  • Viola Loos [18 Jahre] und Ronja Steinbach [19 Jahre], Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach
  • Lisa Beutelspacher [15 Jahre] und Johanna Schönbrodt [15 Jahre], Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach

Jury:

  • Jan Trost, Bürgermeister von Marbach
  • Kai Keller, Geschäftsführer Marbacher Zeitung
  • Gerhard Rall, geschäftsführender Gesellschafter Hainbuch
  • Hildegard Rall
  • Sylvia Rall, kaufmännische Geschäftsführerin Hainbuch
  • Sebastian Ivenz, Mitarbeiter Forschung & Entwicklung bei Hainbuch